85 selbständige rechtliche Träger mit ca. 140 Diensten und Einrichtungen bilden ein gemeinsames Netzwerk Pflege.
Was ist das, Netzwerk Pflege?
- Ein landeskirchenweiter Zusammenschluss von diakonischen Einrichtungen und Diensten der ambulanten Pflege und stationären Altenhilfe.
- Wissenstransfers: Die Netzwerkmitglieder bringen ihr “Know how” ein, entwickeln gemeinsam, vergleichen sich, lernen von einander, suchen die “beste Praxis” und vereinbaren gemeinsame Standards.
- Verlässlichkeit: Die Netzwerkmitglieder schließen eine schriftliche Vereinbarung ab.
- Die Netzwerk-Vereinbarung kann durch die Mitglieder des Netzwerkes verändert werden.
- Das Netzwerk arbeitet auf unbestimmte Zeit.
- Die Kündigung der Mitgliedschaft ist möglich.
Was soll mit dem Netzwerk Pflege erreicht werden?
- Die gemeinsame Entwicklung und Vereinbarung von Regelungen und Standards in der Pflege erzielen Qualitäts- und Synergieeffekte.
- Es entstehen Breitenwirkungen und Kompetenzstärkungen.
- Die Ergebnisse stehen allen Mitgliedern exklusiv zur Verfügung.
- Image und Marktwert der Netzwerkmitglieder steigen spürbar an bei Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden.
Welche Themen werden bearbeitet?
Gemeinsame Bedürfnisse gemeinsam decken!“ durch Projektgruppenarbeit, zum Beispiel:
- EDV - Pflegeorganisation/ Dienstplanung/ Mitarbeitendeneinsatz
- EDV - Benchmarking –Online / Kennzahlenvergleich
- Mobiles Pflegemanagement
- Rechnungswesen/ Controlling
Auswahl und Gewichtungen erfolgen durch Netzwerkmitglieder
Wie läuft das Projekt?
- Zwei Workshops als Start-Up-Veranstaltungen (Mai und Juli 2005)
- Beitritt zum Netzwerk (bisher 85 Träger mit ca. 140 Einrichtungen)
- Bildung von Projektgruppen zur Erarbeitung von gemeinsamen Standards (6 PG)
- Gemeinsames Wissensmanagement durch eigene Homepage (www.projekt-ZdE.de) und eigene „Teamräume“ im www.portal.diakonie-wissen.de
- Netzwerkversammlungen zur Vereinbarung und Freigabe der Standards.
- Steuerung und Förderung durch Projektleitung
Welche Verpflichtungen gehe ich ein?
- Aktive Teilnahme an der Entwicklung von Standards, Strukturen und „Werkzeugen“
- Einbringen von eigenen zukunftsfähigen Lösungen
- Umsetzung und Einhaltung der gemeinsam definierten und vereinbarten fachlichen, organisatorischen und technischen Standards
- Leistung von finanziellen Beiträgen nach vorheriger Festlegung durch die Netzwerkpartner ab 2007
Was haben wir davon, wem nützt das Projekt?
- Sicherung qualitativ guter diakonischer Hilfe, Pflege und Betreuung (Qualitätsentwicklung)
- Mitgestaltung eines notwendigen und zukunftsorientierten Modernisierungsprozesses
- Einführung von erprobten Regelungen und Standards
- Arbeitsteilung, Geschwindigkeitsvorteile und Gestaltungsmacht
- Gelegenheit zum Vergleich (Benchmarking)
- Unterstützung durch Landeskirche und DWH.
Was ist bereits geschehen?
85 Träger mit 140 Diensten und Einrichtungen sind beigetreten.
In der ersten Netzwerkversammlung am 3. November 2005 wurden drei Sprecher mit Stellvertretern gewählt. Sie beraten die Projektleitung und sind in die Steuerung des Teilprojektes Netzwerk Pflege einbezogen.
Netzwerkmitglieder arbeiten in den Themenfeldern:
- Benchmarking – Online; Kennzahlenvergleich
- EDV allgemein – Pflegedokumentation
- Controlling
- Mobile Leistungserfassung in der ambulanten Pflege
- Dezentrale Leistungserfassung in Heimen
- Angebot mobile Qualitätsbeauftragte
- Infonetz für Mitglieder
- Workshops
- Anwendertreffen – Erfahrungsaustausch zu EDV-Anwendungen
Seit März 2006 arbeitet eine EDV-Beraterin als Projektmitarbeiterin. Sie ist im Schwerpunkt bei der Einführung von Software zur mobilen Leistungserfassung in der ambulanten Pflege durch Beratung und Schulung tätig.Mit den Firmen Comramo, ProfSys, Medifox und Connext wurden Rahmenverträge abgeschlossen.
Summe dieses Teilprojekts:
Die Projektgruppenarbeit zeigt, dass es möglich ist, Dienste und Einrichtungen zur gemeinsamen Entwicklung vereinbarter Standards zu motivieren.
Das Netzwerk Pflege hat sich sehr schnell zum Erfolgsmodell entwickelt. „Da muss man mitmachen!“, heißt es inzwischen bei der Zielgruppe.
Diakonisches Werk HannoversProjekt Zukunftsfähige diakonische Einrichtungen - ZdE
Projektleitung ZdE:
Heike Wiglinghoff
Tel.: 0511/3604-400
Fax: 0511/3604-107
heike.wiglinghoff@diakonie-hannovers.de
Projektassistenz ZdE:
Peter Stüber
Tel.: 0511/3604-226
Fax: 0511/3604-107
peter.stueber@diakonie-hannovers.de